Dienstphilosophie

Dienstphilosophie ist nichts anderes als wie wir das geistliche Werk betrachten oder verstehen, welches der Herr uns gegeben hat, nämlich den Dienst der Versöhnung (2. Korinther 5,18).

Unsere Dienstphilosophie hat drei Ziele:

1.  Die Errettung von Ungläubigen

–    Wir wollen Beziehungen (Freundschaften) mit Ungläubigen entwickeln, mit der Absicht zum gegebenen Zeitpunkt ihnen das Evangelium weiterzugeben, und sie zum Herrn zu führen. (Apostelgeschichte 17,1-4; 28,30-31; Philipper 4,22)

–    Es gibt viele Methoden, um das Evangelium zu verbreiten, aber der persönliche Kontakt ist der wirksamste Weg.  Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung mit Ungläubigen ermöglicht es ihnen unser verändertes Leben zu sehen (2. Korinther 5,17), was natürlich zu einem Gespräch über geistliche Angelegenheiten führen kann (2. Korinther 5,18-20).

2.  Die Jüngerschaft der Gläubigen

–    Wir wollen Gläubige geistlich anleiten, um unser Wirken zu vervielfältigen. (Matthäus 28,18-20; 2. Timotheus 1,5)

–    Jesus rief uns auf, nicht nur Menschenfischer zu sein, sondern auch Menschenfischer zu machen.  Gläubige müssen gelehrt werden und dann lernen, andere zu lehren.  Dieses Ziel konzentriert sich auf das Prinzip der Multiplikation statt der Addition.  Wir werden danach streben, Produzenten zu reproduzieren, die ebenso reproduzieren.

3.  Die Ausbreitung der Gemeinde

–    Wir wollen anderen Gläubigen Verantwortungen abgeben und ihnen schließlich den Dienst übergeben. (Apostelgeschichte 2,37-47; 4,4; 6,1-6; 2. Timotheus 2,2)

–    Jedes Mitglied unserer Gemeinde sollte das Privileg haben zu dienen, und ihm sollten bestimmte Verantwortungen gegeben werden (das Buch Nehemia).  Wenn unser Dienst wächst, werden wir bereit sein, uns aufzuteilen, um andere Gemeinden in Deutschland zu gründen.  Wir werden auch andere Dienste rund um den Globus unterstützen (2. Korinther 8 – 9).

Es gibt drei Erfordernisse, um diese Ziele zu erfüllen:

1.  Eine Hingabe an Gott

–    Wir werden uns Gott hingeben. (Jesaja 6,8; Römer 12,1-2; 2. Korinther 8,5; Matthäus 6,25.33)

–    Wir müssen unser Leben völlig dem Willen des Herrn übergeben.  Jesu Gebet ist unser Gebet: „nicht wie Ich will, sondern wie Du willst“ (Matthäus 26,39).  Wir sind offen für Seine Führung.  Wir beten auch: „Was soll ich tun, Herr?“ (Apostelgeschichte 22,10).

2.  Ein Verharren in der Gemeinschaft mit Gott

–    Wir werden im Gebet und im Wort Gottes verharren. (Apostelgeschichte 1,14; 6,4; Kolosser 4,2-4)

–    Wir müssen uns nach Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater sehnen.  Wir werden täglich Zeit mit Ihm verbringen.  Unser Ziel ist es, Ihn anzubeten (Johannes 4,23-24) und zu verherrlichen (1. Korinther 10,31).

3.  Eine Abhängigkeit von Gott

–    Wir werden uns auf Gott verlassen. (Sprüche 3,5-6; Johannes 15,5; Philipper 4,13)

–    Nachdem alles gesagt und getan ist, nachdem wir unseren Teil getan haben, können wir nichts weiter tun, als dem Herrn zu vertrauen und auf Ihn zu warten.  Er ist Derjenige, Der errettet.  Er ist Derjenige, Der das Wachstum gibt (1. Korinther 3,6).  Wir werden Seine Gnade anerkennen und in Seinen Versprechen ruhen (2. Korinther 12,9-10).